Geschichte

Entstehung und Ziele

Als sich am 18. Februar 1967 im Sportheim des FC Schwandorf unter der Führung von Walter Luschner 24 Trainer aus der Oberpfalz trafen, um die “Gemeinschaft der Fußball-Übungsleiter in der Oberpfalz” ins Leben zu rufen, wusste und ahnte noch niemand, dass diese Vereinigung im Jahre 2017 eine 50-jährige Geschichte vorzuweisen hat, die geprägt war von einer stetigen, kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung, und dass

  • durch gemeinsame Zusammenarbeit mit allen „Übungsleitergemeinschaften“ Bayerns die Bezeichnung „Gemeinschaft der Fußballtrainer Oberpfalz“ entstanden ist
  • im Jahr 2024 auf Wunsch des BFV alle Trainergemeinschaften Bayerns ein „eingetragener Verein“ werden sollen
  • sich nicht nur die Mitgliederzahl auf mittlerweilen 907 (Stand: 01.08.2024) erhöht hat, sondern sich auch die Fortbildungsveranstaltungen in ihrer Form und Durchführung verändert haben
  • auch immer mehr Frauen unserer Gemeinschaft angehören (Ida Maschauer ist seit 2024 Mitglied der Vorstandschaft)
  • die Juniorenmannschaften des SSV Jahn Regensburg unsere ständigen und verlässlichen Partner für den Praxisteil sind
  • eine Liste der Referenten entstand, die bereits über 100 Personen beinhaltet
  • die Referenten außer einem großzügigen Honorar zusätzlich ein Badetuch erhalten
  • die Veranstaltungsorte schon mehrfach wechselten (FC Schwandorf, FC Schwarzenfeld, TSV Schwandorf, BGS Schwandorf, TV Wackersdorf, Sepp-Simon-Stadion/ Oberpfalz­halle Schwandorf). Einige Veranstaltungen wurden auch extern durchgeführt (REHA Eden, Asklepios-Klinik Lindenlohe)
  • die Trainergemeinschaften ein wichtiger und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil in der Trainerfortbildung des Bayerischen Fußballverbandes geworden sind
  • durch die erhobenen Mitgliedsbeiträge u.a. Referenten bezahlt, Auslagen erstattet, Anschaffungen getätigt und den Mitgliedern Geschenkzuwendungen und Präsente für Ehrungen und Jubiläen gemacht werden können
  • Vorstandsmitglieder in Burgweinting einen Eignungstest für Bewerber der B-Lizenz durchführen
  • Trainer aus unserer Gemeinschaft am jährlich stattfindenden Talentsichtungstag des BFV mitarbeiten
  • die Gemeinschaft am 19. September 1992 im großen Rahmen im Kolpingshaus in Regensburg ihr 25-jähriges Bestehen feierte, am 16.06.2017 ihr 50-jähriges Jubiläum in der Nordgauhalle Nabburg beging und am 27.06.2022 in einem Zelt auf dem Sportplatz des SV Schwarzhofen das 55-jährige Jubiläum feierte.
  • die früher als “B-Lizenz” tutulierte Trainerqualifikation für kurze Zeit in “C-Lizenz” umbenannt um, um sie seit 2015 wieder mit der alten „B-Lizenz“ zu bezeichnen. Die Bezeichnung „Trainer C“ wurde neu definiert und kann von Trainern erworben werden, die im Jugend- und unteren Amateurbereich tätig werden wollen. Ferner wurden weitere UEFA-Lizenzen eingeführt (s. z.B. „vereinsticket.de“)
  • ab 2012 auch 3 Fortbildungsstunden bei einer Teilnahme am DFB-Trainingsdialog an ausgewählten ostbayerischen DFB-Stützpunkten erworben werden können; ebenso können durch eine Teilnahme als Sichter beim jährlich stattfindenden Talentsichtungstag des BFV weitere 5 Fortbildungsstunden gutgeschrieben werden
  • selbst während der Corona-Pandemie Fortbildungsveranstaltungen stattfanden, die mit Unterstützung des BFV Online durchgeführt wurden. Sogar die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen hat während Corona-Zeit online stattgefunden.

Viele Neuerungen, Änderungen und Verbesserungen verschiedenster Art bleiben unerwähnt, weil sie zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Auf das primäre Ziel der Gemeinschaft, die Qualität der Trainer und ihre Trainingsarbeit kontinuierlich zu erhöhen, den gestiegenen Ansprüchen und der nicht immer positiven Entwicklung des Fußballsports gerecht zu werden bzw. den negativen Einflüssen entgegenzuwirken, wurde stets größtes Augenmerk gelegt. Auch den neuen Kommunikationsmöglichkeiten hat man sich nicht verschlossen sondern sie forciert und weiterentwickelt.  Ein Internet-Auftritt unter www.gft-oberpfalz.de wurde deswegen ins Leben gerufen, der nicht nur Mitglieder mir neuesten Informationen und Mitteilungen versorgt. Fast alle Mitglieder sind zwischenzeitlich per Mail erreichbar, sodass auf unkomplizierte und schnellste Art miteinander in Kontakt getreten werden kann.

Für den deutschen Fußball, der sich natürlich stetig vorwärts entwickeln soll, ist die Aufgabe der Nachwuchs-Trainer an der Basis mehr als wichtig. Um langfristig der absoluten Weltklasse angehören zu wollen, sollte man sich nicht auf frühere Erfolge ausruhen und die Entwicklung nicht zum Stillstand kommen lassen. Das Erreichen der EM- und WM-Endrunde, sowie die Erfolge der U-Mannschaften sind noch kein Anspruch für den deutschen Fußball. Trotz Globalisierung und nationenverbindender Entwicklungsströmungen ist es vorrangige Aufgabe aller Institutionen im DFB (und da gehören auch die Trainergemeinschaften dazu) verstärkt und konzentriert die Talente im eigenen Land zu fördern und ihnen vor allen Dingen auch die Chance zu geben, sich entwickeln zu können.

Unter der Führung Löw (2006-2021) wurde Deutschland 2014 in Brasilien Weltmeister. Bei der WM 2018 und der EM 2021 scheiterte Deutschland bereits früh. Mit der nachfolgenden Verpflichtung von Hans Flick als DFB-Nationaltrainer (2021-2023) wollte man an alte Erfolge anknüpfen, jedoch bedeutete das frühe Ausscheiden bei der WM 2022 einen weiteren Rückschlag. Der 2023 ins Amt des Nationaltrainers berufene Julian Nagelsmann, der trotz seines jugendlichen Alters (geboren 23.07.1987) bereits beachtliche Erfolge mit der TSG Hoffenheim, RB Leipzig und Bayern München vorweisen konnte, möchte der DFB ein Zeichen für die Zukunft setzen. Bei der Heim-EM 2024 scheiterte man im Viertelfinale am späteren Europameister Spanien erst in der Verlängerung, jedoch war erkennbar, dass Nagelsmann einen frischen Wind in die alten Strukturen brachte. Diesen gilt es jetzt beizubehalten und das vorhandene Spielerpotential aufzubauen und qualitativ sukzessive zu verbessern.  

Mit einem kostenintensiven DFB-Talentförderungsprogramm, das beginnend unter der obersten Leitung von Ex-Bundesliga-Torwart Jörg Daniel (Referent bei uns im Jahr 2003) installiert wurde, von Damir Dugandzic fortgeführt und jetzt mit Markus Hirte besetzt ist, hat man hoffentlich den richtigen Weg eingeschlagen. Viele, in allen deutschen U-Nationalteams vertretenen jungen Spieler, haben die DFB-Talentförderung durchlaufen und sind ein sichtbares Zeichen erfolgreicher Talentförderung.  Die Trainergemeinschaft Oberpfalz ist mit vielen Mitgliedern auch daran beteiligt und leistet so seinen Beitrag zu dieser Entwicklung. Die so entstandene Zusammenarbeit mit dem DFB-Stützpunkt, vertreten durch den momentanen DFB-Koordinator in Ostbayern Johannes Ederer, bietet beiden Seiten Vorteile mit Blickrichtung nach vorne. Aktionen des DFB oder BFV werden stets von der GFT Oberpfalz unterstützt, wie beispielsweise die jährlichen Talentsichtungstage des Bayerischen Fußballverbandes und die ab 2012 beschlossene Teilnahme unserer Mitglieder am DFB-Info-Abend.

Die Fortbildungen und Tagungen der GFT haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten gravierend verändert. Arbeitete man in der damaligen “Übungsleitergemeinschaft” anfangs noch sehr steril und abgeschieden, so entwickelte sich im Laufe der Zeit eine immer stärker werdende Verbindung zu den anderen Trainergemeinschaften Bayerns und insbesondere zum Bayerischen Fußballverband, dessen in der Entstehungszeit damals tätiger Verbandstrainer Horst Stürze ein großer Förderer der Trainergemeinschaften war. Sein Nachfolger Reinhard. Klante führte dieses Bestreben fort und seine Initiativen zur stärkeren Einbindung der GFT’s in Traineraus- und Fortbildung wurden ein fester Bestandteil in der BFV-Philosophie. Bildeten zu früheren Zeiten bei Fortbildungsveranstaltungen noch die anwesenden Trainer die „Vorführgruppe“, so stehen jetzt stets höherklassige Juniorenmannschaften den jeweiligen Referenten zur Verfügung. Seit vielen Jahren sind dies Dank der Unterstützung unseres Mitglieds Christian Martin (Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim SSV Jahn Regensburg) die Junioren-Mannschaften des SSV Jahn Regensburg. Theorie mit Beamer und Laptop sind für die meisten Referenten zu den vorgetragenen Themen ein Muß.

Zu Beginn des Jahres 2016 verabschiedete sich Verbands-Cheftrainer Reinhard Klante in den Ruhestand und kurzzeitig wurde der Posten des „Cheftrainers“ nicht besetzt. Erst mit Engin Yanova wurde wieder ein Verbandstrainer an diese Position gesetzt, die jedoch nach seinem Abschied (2023 nach Saudi-Arabien) jetzt von dem ehemaligen Bundesligaspieler, Trainer und „1860-Ikone“ Daniel Bierofka bekleidet wird.

Horst Stürze‘s Initiative, die “Übungsleitergemeinschaften Bayerns” mehr an den BFV heranzuführen und in die Trainer-Fortbildung einzubinden gründete auf seiner Erkenntnis, dass für den Bayerischen Fußballverband das Fortbildungswesen in eigener Regie allein nicht mehr durchführbar war. Die Zahl der Bewerber um die Fußballtrainer-Lizenz und auch die der anderen Sportarten stieg enorm an und somit stand die damalige Sportschule Grünwald und die Verbandstrainer am Rande seiner bzw. ihrer Auslastung. Zwar wurde durch die Errichtung der neuen Sportschule in Oberhaching das räumliche Problem vorerst einmal gelöst, aber durch die Zunahme der Trainerlizenz-Bewerber waren Sportschule und Verbandstrainer bald wieder an ihren machbaren Grenzen angelangt.

Da bei den Trainergemeinschaften (GFT’s) alle Vorraussetzungen vorhanden waren, konnte man größtenteils das Fortbildungswesen problemlos und umgehend auf sie delegieren. Eine Entscheidung, die der BFV sicherlich nie bereut hat.

Der lizenzierte Trainer – Aufgaben und Kompetenzbereich

Angesichts der momentan insgesamt nicht so “rosigen” Situation im Amateurfußball sind nicht nur Funktionäre sondern auch Trainer gefordert das Spiel “Fußball”, welches sich im Laufe der Zeit immer mehr auch zum “Geschäft” gewandelt hat, in seiner ursprünglichen, Durchführungsform zu erhalten und ihre durch hervorragende Ausbildung erlangten Kenntnisse in diese Richtung mit einfließen zu lassen. Neueste Erkenntnisse in der Trainingslehre, veränderte Spielsysteme und viele andere erfolgsnotwendigen Erkenntnisse müssen in die Praxis umgesetzt werden. Letztendlich muss die Arbeit der Fußballtrainer im Amateurbereich das Ziel haben, die sicherlich auch in der Oberpfalz vorhandenen Talente und ihre Leistungsfähigkeiten zu erkennen und zu fördern. Kollegen aus unserer Gemeinschaft haben schon Talente geformt und in jungen Jahren ausgebildet, die jetzt teilweise in Bundesligamannschaften oder im oberen Amateurbereich  spielen oder spielten.

Kompetente, ausgebildete Fußballtrainer sind heutzutage nicht nur “Trainer” in dem Sinn, dass sie ihre Mannschaften trainieren und fit halten, sondern sie präsentieren sich auch als Person in einem Verein, die aufgrund ihrer erworbenen und ständig nachgewiesenen Qualifikation Ansprechpartner und Ratgeber für viele auftretenden Probleme und Fragen sind. Psychologie, das Eingehen auf jugendliche Verhaltensweisen und mehr Verständnis für Tabuthemen sind manchmal mehr gefragt als die wöchentliche Trainingsarbeit auf dem Platz.

Durch Schulung und Fortbildung sind lizenzierte Trainer unserer Gemeinschaft äußerst kompetent und fachkundig. Auch neueste Kenntnisse der Sportmedizin, der Ernährung oder Möglichkeiten der Spielanalyse anhand von Computerprogrammen haben einen hohen Stellenwert erhalten. Themen dieser Art machen einen immer größer werdenden Bestandteil der Trainingsarbeit aus.

Anerkannte Sportärzte (Dr. Peter Nagler), Apotheker (Stefan Feil) und Physiotherapeuten (Klaus Eder), sind nur drei von vielen Referenten, die schon mehrfach diesbezüglich Tipps und Informationen gegeben haben. Harte und zielstrebige Trainingsarbeit, Disziplin und konsequente Entscheidungen dürfen jedoch deshalb nicht in den Hintergrund treten und sind weiterhin wichtige und notwendige Grundlagen des Fußballspiels.

Trotz des “harten Trainergeschäfts” bleibt in unserer Gemeinschaft dennoch Raum und Zeit für Kameradschaft und persönliche Kommunikation. Dies beweisen die überaus guten Teilnehmerzahlen (ca. 200-300) an unseren Veranstaltungen, bei denen neben der Fortbildung auch freundschaftliche Begegnungen und reger Erfahrungsaustausch stattfindet. Die beiden organisierten und durchgeführten Fahrten zum DFB-Pokal-Endspiel nach Berlin (2003) und zum Endspiel der U-21-Europameisterschaft nach Bochum (2004), welches (letzteres) mit einer Führung durch das Westfalenstadion in Dortmund durch Ex-Nationalspieler Aki Schmidt abgerundet wurde, zeigten einen erfreulichen Zuspruch und können gerne wiederholt werden. Die Fahrt der 50 Teilnehmer zum EM 2008-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Tschechien in München wurde durch die 0:3 Niederlage keine so erfreuliche Ausflugsfahrt. Eine weitere Fahrt im Oktober 2009 zum Spiel FC Bayern gegen den 1.FC Köln war aufgrund des Ergebnisses von 0:0 ebenfalls nicht sehr berauschend.

Die Gemeinschaft der Fußballtrainer in der Oberpfalz musste aus verschiedensten Gründen ihren Fortbildungsort mehrfach verändern. Anfangs wurden die Veranstaltungen abwechselnd in den jeweiligen Kreisen (Regensburg/Amberg/Weiden/Schwandorf) abgehalten, dann war man für mehrere Jahre Gast beim TSV 1880 Schwandorf und anschließend längere Zeit in den Räumlichkeiten des Bundesgrenzschutzes in Schwandorf. Von 1997 bis 2009 war unsere Tagungsstätte das Sportgelände des 1. FC Schwarzenfeld, dessen Vereinslokal jedoch aufgrund der immer höher werdenden Teilnehmerzahl zu klein wurde. Daraufhin veränderte man sich zum TV Wackersdorf, wo man gute Räumlichkeiten und Platzbedingungen vorfand. Als aufgrund der stetig steigenden Mitgliederzahl auch dort der Platz immer enger wurde, musste man auf die Suche nach einer neuen „Bleibe“ gehen. Diese wurde dann mit dem Sepp-Simon-Stadion und der angrenzenden Oberpfalzhalle gefunden. Die zentrale Lage Schwandorfs und die gute Anbindung zur Autobahn, sowie den ausreichenden Parkplätzen und räumlichen Voraussetzung ist unser jetziger Fortbildungsort optimal. Ausschlaggebend für diese sich ergebende Möglichkeit waren die guten Kontakte unseres Mitglieds Armin Rank zum Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf Andreas Feller. OB Feller zeigte sich beim ersten gemeinsamen Treffen sehr erfreut darüber, dass wir unsere Veranstaltungen (5 x pro Jahr) im Stadion und der Oberpfalzhalle abhalten würden, weil die sonstige Auslastung und Benutzung des Stadions im Verhältnis zum Wartungs- und Pflegeaufwand in keiner Relation stehen. OB Feller war auch schon mehrmals Gast bei unseren Veranstaltungen.

Der SV Schwandorf-Ettmannsdorf, in Person von Horst Hohler, unterstützt uns in großzügiger Weise und auch die Hausmeister/in der Oberpfalzhalle/des Stadions sind immer für uns da.

Die Vorstandschaften

Die Gesichter der Vorstandschaften haben sich seit 1967 natürlich schon mehrfach verändert. Während bei den Vorsitzenden (Walter Luschner 1967-1979, Gerd Reindl 1979-1989, Ernst Jäckl seit 1989) bereits dreimal eine Änderung stattfand, lag die Geschäftsführung (Johann Dammer 1977-2024) lange Zeit fest in einer Hand. Durch den plötzlichen Tod von Johann Dammer musste in der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juli 2024 ein Nachfolger gewählt werden. Dieser wurde mit Albert Kellner gefunden. Einer der stv. Vorsitzenden ist Karlheinz Schreiner, seit 2011. Da der weitere stellvertretende Vorsitzende Günther Perottoni (2011-2024) aus gesundheitlichen und Altersgründen nicht mehr kandidierte, wurde mit Harald Zisler eine neuer stv. Vorsitzender gewählt.  Im Rahmen dieser Mitgliederversammlung wurde unsere bestehende Satzung insofern ergänzt, dass der bisherigen Vorstandschaft zusätzlich zwei Beisitzer angehören (Ida Maschauer und Hubert Scheinost). In dieser Mitgliederversammlung wurde auch eine weitere Satzungsänderung beschlossen. Mit der Eintragung im Vereinsregister des Amtsgerichts Regensburg soll unsere bisherige Interessengemeinschaft in einen e.V. (eingetragenen Verein) umgewandelt werden.

Während man in den ersten beiden Jahrzehnten die quartalsmäßige Fortbildungsveranstaltung abwechseln in den einzelnen Kreisen abhielt und demjenigen “Kreisvorsitzenden”, der auch Mitglied der Vorstandschaft war, die Organisation und Durchführung übertrug, hatte sich dessen Funktion durch die Einführung eines ständig gleichbleibenden Veranstaltungsortes erübrigt. Durch Einführung von Computer, anderen Modernisierungsmaßnahmen und konkrete Aufgabenverteilung auf die dann lediglich 5 Vorstandsmitglieder (Vorsitzender, zwei stv. Vorsitzende, Geschäftsführer, Kassenprüfer) war die Reduzierung der Anzahl von Vorstandsmitgliedern bei der Mitgliederversammlung 1989 auch deswegen begründet und erforderlich. Die neuerliche Vergrößerung der Vorstandschaft im Jahr 2024 wurde bereits in einem vorherigen Absatz erwähnt.

Die Vorstandschaft seit der Gründung: [bitte hier klicken]

Die Referenten

Seit der Gründung der Trainergemeinschaft haben viele Referenten unsere Fortbildungsveranstaltungen abgehalten und manche waren auf öfter zu Gast. Vom DFB-Trainer und Koordinator, Finanzbeamten, Manager, Bundesligaspieler, UEFA-Schiedsrichter, Physiotherapeuten, Arzt, Apotheker, Buchautor, Richter, Rechtsanwalt, Vereinspräsident, BFV-Präsident, Vertreter des Schulsports und, und, und … bis zu Mitgliedern unserer Trainergemeinschaft waren viele Referenten bei uns zu Gast. Alles Personen, die irgendwie dem Fußballsport verbunden sind oder waren und deren Fachkenntnisse unseren Mitgliedern zu Gute kam. Viele mit hervorragender, manche doch mit etwas enttäuschender Aussagekraft. Die meisten mit Fachkenntnis und exzellenter Rhetorik, aber auch manche referierend aus dem „Bauch heraus“ ohne offensichtliche Vorbereitung und daher manchmal weniger informativ. Viele verzichteten auf ein Honorar und brachten sogar noch Geschenke mit. Im Einzelnen waren es folgende Personen, die bisher bei unseren Veranstaltungen als Referenten auftraten:

Hans Janker, Günther Gerling, Otto Herbst, Georg Weinberger, Gerhard Bauer, Reinhold Effhauser, Gerhard Rudolph, Gerhard Wagner, Klaus Eder, Horst Stürze, Peter Jendrosch, Hans Ebersberger, Rudi Netzel, Helmut Konhäuser, Gyula Toth, Karl-Heinz Mainz, Elmar Happ, Günter Moosreiner, Fery Bezeredy, Dieter Hochmuth, Heinz Elzner, Dagobert Knott, Carsten Wettberg, Willi Küffner, Werner Lorant, Dr. Jürgen Weineck, Egon Coordes, Gerd Reindl, Thomas Zander, Peter Gebele, Günther Schmidt, Andi Singer, August Spreitzer, Siegfried Nußhardt, Johann Mühlbauer, Wolfgang Gräf, Dettmar Cramer, Uwe Scherr, Fritz Engelhard, Reinhard Klante, Ulrich Korb, Günther Krinner, Udo Bassemir, Herbert Börner, Heiner Schumann, Sepp Beller, Thomas Gebele, Hartmut Herold, Roland Reichel, Ernst Thaler, Dr. Peter Nagler, Thomas Wiegärtner, Stefan Gruber, Joachim Schamriß, Lorenz-Günther Köstner, Wolfgang Stark, Ludwig Triffellner, Christian Holzer, Hermann Striedl, Rainer Berg, Thomas Roy, Robert Heringlehner, Jörg Daniel, Oliver Pelzer, Bernd Stöber, Christoph Heckl, Hugo Friedrich, Michael Köllner, Günter Brandl, Torsten Spittler, Dr. Wack, Dr. Isabel Winter, Matthias Meier, Dr. Anton Nachrainer. Hans Ermlich, Holger Seitz, Claus Schromm, Markus Weinzierl, Helmut Hoffmann, Christopher Loch, Fritzy Kromp, Mario Himsl, Helmut Luderer, Elisabeth Stürmer, Oskar Corrochano, Hans Rothhammer, Brano Arsenovic, Hannes Salberg, Günther Leitl, Timo Rost, Tomas Galasek, Heiko Herrlich,   Josef Wein, Sabine Loderer, Anton Autengruber, Johannes Ederer, Patrick Imler, Achim Beierlorzer, Eduard Beitinger, Engin Yanova, Tobias Burger, Hendrik Baumgart, Mersad Selimbegovic, Christian Martin, Yavus Ak, Markus Weigert, Stefan Feil, Phillip Frisch, Futsal-Mannschaft SSV Jahn Regensburg, Steffen Winter, Pilipp Ropers, Josef Eibl, Joe Enochs, Nicholas Powell, Daniel Bierofka sowie der Präsident des Bayerischen Fußballverbandes Dr. Christoph Kern.                                                                                      Im Jahr 2025 sind es Lars Schulz, Steffen Galm, Hans Haderecker, Martin Gradl, Tom Samson und evtl. Julius Balsmeier am Ende des Jahres.

Keinesfalls vergessen sind die Kollegen, die sich insbesondere in den Anfangsjahren der Gemeinschaft zur Verfügung stellten und so ihre Bereitschaft zur Mitarbeit demonstrierten.

Leider konnten deren Namen wegen fehlender Aufzeichnungen nur lückenhaft festgestellt werden. Sollte sich jemand in der aufgeführten Liste nicht finden, bitte ich dies zu entschuldigen. Ihrem Engagement sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Seit dem 18. Juli 2025 -exakt 58 Jahren und 5 Monaten nach der Gründung- ist die GFT Oberpfalz nunmehr ein eingetragener Verein (e.V.) mit einer bindenden Satzung und somit eine „juristische Person“ sowie körperschaftliche Organisation, die einen ideellen Zweck verfolgt.

Die Zusammenarbeit zwischen dem BFV und den GFT`s soll damit verbessert und optimiert werden.

Schwandorf, im Juli 2025

Ernst Jäckl

1. Vorsitzender